Ein ereignisreicher Warntag
In diesem Schuljahr nutzt die KGGS den bundesweiten Warntag, um mit den Schülerinnen und Schülern den Themenbereich „Bevölkerungsschutz“ näher zu betrachten.
So konnten die Klassen während des Schulvormittages einen Workshop mit Inhalten passend zur Jahrgangsstufe besuchen. Zur Auswahl standen:
- Teddy braucht Hilfe (1. – 3. Klasse)
- Bevölkerungsschutz aus der Kiste – Thema Alarm (3. – 6. Klasse)
- Reanimation + ggf. Bewusstlosigkeit (6.-8. Klasse)
- Bereitschaft, Reanimation (ab 7. Klasse)
- Knotenkunde und Rettungsmittelvorstellung (ab 9. Klasse)
- Was mache ich, wenn jetzt der Alarm kommt? (ab 9. Klasse)
Die Klasse 3b besuchte den Workshop „Bevölkerungsschutz aus der Kiste“ und war zunächst ziemlich ratlos, was sie denn dort erwarten würde. Im Gruppengespräch wurde kurz der Grund des heutigen Warntages erarbeitet. Danach ging es auch schon aktiv los, es mussten in einem Memory die Namen von Alarmgeräuschen (wie z.B. Wecker, Martinshorn, Cellbroadcast) den passenden Bildern zugeordnet werden. Danach waren gutes Gehör, Geduld und Merkfähigkeit gefragt. Schließlich sollten die verschiedenen Sirenentöne (Probealarm, Gefahrenwarnung, Feueralarm, Entwarnung) den akustischen Sirenentönen zugeordnet werden. Sehr beliebt war das Kurbelradio. Alle waren begeistert davon, dass man mittels Kurbel den Strom erzeugt um einen Radiosender zu empfangen. Und dass es für den Sender kein Appsymbol gibt sondern dass dieser an einem Drehrad feinfühlig einzustellen ist, war ebenfalls vielen Kindern neu.
Im weitere Verlauf des Tages thematisierte die 3b, in welchen Alltagssituationen man durch vorausschauendes (=präventives) Verhalten eine Notsituation vermeiden kann. Im Speziellen ging es um das Verhalten bei Gewitter, den Umgang mit Strom im Haushalt, Alltagsgefahren und der Prävention von Erkrankungen.
Zum Abschluss des Schultages ging es noch schnell rüber zur benachbarten Max-Planck-Schule. Dort wurde ein „kleines Straßenfest“ organisiert. Zu Gast waren zahlreiche Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). An mehreren Stationen konnten die Kinder im Rahmen einer Rallye Einsatzgeräte kennenlernen, Rettungstechniken wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung ausprobieren oder mit den Mitarbeitenden des DRK ins Gespräch kommen.
Die Kinder hatten einen interessanten und informativen Tag rund um das Thema Bevölkerungsschutz. Im Übrigen alarmierten uns alle anwesenden Smartphones und Smartwatches lautstark über den Probealarm. Hoffen wir, dass uns schwere Krisen oder gar Katastrophenfälle nie widerfahren werden. Aber für den Notfall sollte man dennoch vorbereitet sein!








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