„Gemeinsam stark gegen Rassismus – Ein Kinotag für Respekt und Zusammenhalt!“
Am 21. März 2025 erlebte die Klaus-Groth-Gemeinschaftsschule einen besonderen Tag im METRO Kino Kiel, der im Zeichen des internationalen Tags gegen Rassismus stand. Unter dem Motto „Gegen Rassismus – Für eine bunte und vielfältige Gemeinschaft“ hatte die Schülergruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SoR) gemeinsam mit den Lehrkräften ein eindrucksvolles Programm organisiert, das bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Kino, Popcorn und starke Themen
Zu Beginn des Tages richtete der Schulleiter Herr Bornhalm ein paar Worte an die Schülerinnen und Schüler, in denen er die Bedeutung des Tags gegen Rassismus betonte und auf die Verantwortung jedes Einzelnen hinwies, Diskriminierung und Ungerechtigkeit entgegenzutreten. Im Anschluss daran nahmen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 10 sowie die DaZ-Klassen an einem interaktiven Experiment teil, das von der SoR-Gruppe hervorragend vorgetragen wurde. Die Mitglieder der SoR-Gruppe hatten das Experiment sorgfältig vorbereitet und führten es auf eine sehr anschauliche Weise durch. Es wurde deutlich, dass trotz aller Unterschiede der Menschen an unserer Schule viele Gemeinsamkeiten bestehen, die als Grundlage einer starken Gemeinschaft dienen. Die
gesamte Schülerschaft nahm mit großem Engagement an diesem Experiment teil, was den Tag noch schöner machte.
Kino-Action und echte Emotionen
Im Anschluss an das Experiment begaben sich die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Kinosäle, um Filme zu sehen, die Themen wie Diskriminierung, Rassismus und den Wert von Zusammenhalt behandelten.
- Die DaZ-Klassen sowie die Klassen 4 bis 6 sahen den Film „Sieger sein“. Der Film schildert eindrucksvoll, wie die geflüchtete Mona im Berliner Stadtteil Wedding mit kulturellen Unterschieden, Ausgrenzung und Anpassung kämpft. Durch ihre Fußballbegabung findet sie in der Schulmannschaft erste Wege zu Anerkennung und neuen Freundschaften.
- Die Klassen 7 bis 8 schauten den Film „The Hate You Give“, der die Geschichte der 16-jährigen Starr erzählt, die nach der Erschießung ihres farbigen Freundes Khalil durch die Polizei für Gerechtigkeit und gegen Rassismus kämpft.
- Die Klassen 9 bis 10 sahen außerdem „Hidden Figures“, die wahre Geschichte dreier afroamerikanischer Mathematikerinnen, die einen wesentlichen Beitrag zur Mondmission der NASA leisteten – in einer Zeit, in der Frauenrechte ein Fremdwort und Rassismus und Diskriminierung allgegenwärtig waren.
Natürlich durfte beim Kinoerlebnis das Popcorn nicht fehlen. Die Schülerinnen und Schüler genossen es, bei leckeren Snacks die Filme zu verfolgen. Während der Filme waren die Emotionen der Schülerinnen und Schüler in den Kinosälen deutlich spürbar. Es war zu hören, wie sie auf die Ereignisse auf der Leinwand reagierten: „Oh!“, „Ja!“, „Krass!“ – bei spannenden und emotionalen Szenen herrschte absolute Stille, bei humorvollen Momenten wurde gemeinsam gelacht und an passenden Stellen auch applaudiert.
Reflexion und Austausch: Was bleibt hängen?
Nach den Filmvorführungen fanden in den Kinosälen Reflexionsrunden statt, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke und Gedanken zu den Filmen austauschten. Welche Themen hatten sie besonders berührt? Welche Aspekte der Filme regten zum Nachdenken an? Was kann jeder Einzelne tun, um Diskriminierung und Rassismus zu bekämpfen? Die Gespräche zeigten deutlich, wie intensiv sich die Schülerinnen und Schüler mit den behandelten Themen auseinandersetzten.
Abschied mit vielen Gedanken
Der Tag gegen Rassismus war eine gelungene Veranstaltung, die allen Beteiligten eine wertvolle Gelegenheit bot, sich mit den wichtigen Themen von Diskriminierung und Respekt auseinanderzusetzen. Es wurde erneut deutlich, dass die Klaus-Groth-Gemeinschaftsschule ein Ort des Respekts und der Toleranz ist, an dem jede und jeder Einzelne Verantwortung übernehmen kann.
Am Ende des Tages verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler in ihr wohlverdientes Wochenende, inspiriert durch neue Gedanken und Impulse. Der Tag wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben und dazu beitragen, das Bewusstsein für die Bedeutung von Gleichberechtigung und Respekt weiter zu schärfen. Abschließend gilt ein besonderer Dank dem METRO Kino Kiel für die großartige Unterstützung!